Papst Franziskus

14.03.2013

Katholische Kirche mit neuem Oberhaupt

Die katholische Kirche hat einen neuen Papst. Der argentinische Kardinal Jorge Mario Bergoglio ist das neue Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche. Künftig wird er Franziskus heißen.

Dekan Oliver Merkelbach freut sich über die Wahl des neuen Papstes: "Wir dürfen gespannt sein, welche Akzente der erste Nichteuropäer, der erste Jesuit und der erste 'Franziskus' auf dem Stuhl Petri setzen werden."

Die Wahl von Bergoglio kam für viele überraschend. Als der Kardinaldiakon auf der Loggia des Petersdomes den latinisierten Namen des neuen Papstes verkündete, fehlten den live-Berichterstattern offensichtlich erst einmal die Worte - es entstand eine eigentümliche Pause bis klar war, wer da nun gewählt wurde.

Auch das erste öffentliche Auftreten Papst Franziskus' war überraschend anders: Bescheiden, ja fast schüchtern winkte der Papst den Jubelnden zu und stand minutenlang einfach still da.

Die Menge auf dem Petersplatz grüßte er schließlich mit einem schlichten "Brüder und Schwestern – guten Abend". Dann lud er ein, für seinen Vorgänger, den emeritierten Papst Benedikt, zu beten.

"Bevor ich euch segne, bitte ich euch, dass ihr den Herrn bittet, mich zu segnen", sagte er. Dazu verneigte er sich tief. In diesem Moment wurde es auf dem vor begeisterten Pilgern überfüllten Petersplatz mucksmäuschenstill.

Die kommenden Tage der Amtseinführung und die sich bald anschließenden Kar- und Ostertage werden Gelegenheit bieten, den neuen Papst kennen zu lernen. Der erste Eindruck war vielversprechend: Ein Papst mit geistlicher Tiefe und menschlicher Nähe.



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