Katholiken im Landkreis vernetzen Klinikseelsorge mit Kirchengemeinden

09.07.2013

Einstimmig votieren die knapp 50 VertreterInnen der Kirchengemeinden und Einrichtungen im Dekanatsrat für eine stärkere Vernetzung der Krankenhausseelsorge. Ferner verabschiedete der Rat Frau Gostner-Priebe, die die letzten 3 Jahre die Projektstelle Kirche-Bildung-Schule leitete, informierte sich über die regionale Caritasarbeit, über das Projekt Aggiornamento und Entwicklungen der Dekanatshäuser.

Die Krankenhausseelsorge soll vom Bischof als Einrichtung des Dekanats eingesetzt werden. Sie erhält einen Leiter, der i.d.R. ein Priester sein wird, der das Team der KlinikseelsorgerInnen im Auftrag des Dekans leitet und für die Vernetzung mit der Seelsorge in den Kirchengemeinden sorgt. Nach kurzer Diskussion stimmten die Dekanatsräte dem Entwurf zu, der im Vorfeld von den KlinikseelsorgerInnen, der Dekanatsleitung und den Priestern im Dekanat gründlich beraten und weiterentwickelt wurde. Neu an diesem Konzept ist vor allem die verbindliche Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit den Kirchengemeinden. Diese Vereinbarung schafft Klarheit und erleichtert die Koordination Vertretungsaufgaben in den Krankenhäusern und der priesterlichen Rufbereitschaft im Falle des Wunsches einer Krankensalbung.

Regionalleiter der Caritas Ludwigsburg-Waiblingen-Enz, Henrdik Rook, informierte über Ziele und Aufgaben der Caritas in unserer Region. Die Delegierten waren beeindruckt von der Fülle der Dienste und Leistungen der Caritas, die jährlich über 30.000 Menschen in unserem Landkreis erreichen.

Die 10 Projekte des Aggiornamento-Prozesses sind angelaufen. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat das Dekanat Ludwigsburg als Lern- und Erfahrungsort für das Themenfeld "Mittlere Ebene als Steuerungsinstrument" und das Teilprojekt des Klosters St. Josef "Entwicklung und Profilierung eines Geistlichen Zentrums in Hoheneck" ausgewählt, um die Lernerfahrungen zu unterstützen und für andere Orte in der Diözese fruchtbar zu machen. Das Dekanat freut sich über die Wertschätzung und die Horzonterweiterung, die es sich durch die Pilotprojekte erwartet.

Nach drei Jahren wendet sich Frau Gostner-Priebe, Projektreferentin Kirche-Bildung-Schule, anderen Aufgaben zu. StvDekan Alexander König dankte ihr für ihr kreatives Engagement im Bereich Schule und Kirche. Den Bereich Schule wird sie in Zukunft mit einem größeren Schulauftrag in Stuttgart intensivieren.

Bei den Dekanatshäusern erwarten die Dekanatsräte den Abschluss der Dachsanierung im Sophie-Scholl-Haus und eine großherzige Unterstützung der Diözese bei der Abmilderung der entstandenen Mehrkosten.

Mit Erleichterung nahmen die Räte den Rechnungsabschluss des Dekanatshaushaltes 2012 mit Restmitteln i.H. von 33.000 € entgegen, die sogleich der Investitionsrücklage zugeführt wurden.

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