Martinusweg von Stuttgart nach Ludwigsburg

08.08.2016

Unterwegs auf den Spuren des Hl. Martin

17 Pilger haben sich am Samstag, 02.07.2016 aufgemacht, den Wegabschnitt von Stuttgart nach Ludwigsburg zu pilgern. Der Impuls von Albert Wild, Diakon und Vorsitzender der Caritas Bruchsal stimmte die Pilger auf das Pilgern im Geiste des Hl. Martin und auf die Werke der Barmherzigkeit ein.

Zuerst fuhren wir mit der Stadtbahn vom Bahnhof zur Rosensteinbrücke und gingen von dort direkt zur Kirche St. Martin in Bad Cannstatt. Wir haben uns mit Hilfe von Albert Wild auf die Spuren des Teilens gemacht und uns mit dem Text von Paul Weismantel „Hungernde speisen“ auseinandergesetzt. Die Kirchenführerin Frau Cussigh führte uns die wechselhafte Geschichte der Kirche St. Martin im Laufe der Jahrhunderte.

Unterwegs am Neckar machten wir einen kurzen Stopp und haben uns den Reisesegen erbeten.

Im Seniorenstift in Stuttgart-Münster lauschten wir dem Text von Paul Weismantel „Kranke besuchen“, vorgetragen von Albert Wild. Die Pflegedienstleiterin erläuterte, wie das Heim die Pflegeideale umsetzt und welche Herausforderungen in baulicher Hinsicht und im Pflegedienst in der Zukunft auf die Pflege im Altenheim zukommen.

Entlang am Neckar gingen wir weiter nach St. Barbara in Stuttgart-Hofen und haben zu „Nackte bekleiden“ von Paul Weismantel meditiert. Vom Kirchenführer hörten wir die Geschichte von der Stuttgarter Madonna.

Der Kirchenführerin in der Veitskapelle in Stuttgart Mühlhausen hörten wir gespannt zu, wie der Heilige Veit sich weigerte, dem Kaiser zu huldigen und dafür gemartert wurde. Die Bilder an den Wänden in der Veitskapelle zeigen das Leiden des Märtyrers und den Triumpf des Märtyrers über das Leiden.

Nach dem guten Essen im Thomashaus in Kornwestheim, das von der Integrationsfirma der Karlshöhe geliefert worden war, und gestärkt mit dem Gebet „Unterwegs zu Dir“ von Dorothee Sölle erreichten wir bald die Martinuskirche in Kornwestheim. Pfarrer Nagler führte uns durch die Martinuskirche und zeigte ein beeindruckendes modernes Bild von der Mantelteilung.

Bei der evangelischen Kirche in Kornwestheim – am Brunnen – haben wir uns vom Gebet von Paul Weismantel „Durstigen zu trinken geben“ inspirieren lassen.

Auf der Karlshöhe, die sich auch stark in der Flüchtlingsarbeit, in der Arbeit mit und für behinderte, psychisch kranke und junge Menschen einsetzt, haben wir uns in den Text „Fremde beherbergen“ von Paul Weismantel vertieft.

Mit dem Abschlusswortgottesdienst in der Schlosskapelle durch Diakon A. Wild und mit dem Eingangslied „St. Martin“ und dem irischen Segenslied als Schlusslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ endete unser gemeinsamer und bewegender Pilgertag.

Vielen Dank an die Helferinnen und Helfer und besonderen Dank an Constantin Weyrich für die Vorbereitung und an Diakon Albert Wild für die interessanten Impulse und die geistliche Begleitung an diesem Pilgertag.

Otto Abele


Hier einige Impressionen vom Pilgertag (Fotos von O. Abele und A. Schwab):

 
 

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