Das Wichtigste auf einen Blick

In aller Kürze sind hier die zentralen Elemente des Projekts zusammengefasst.

Projekt- und Zeitrahmen

Klarer und großzügig bemessener Projektzeitraum des Gesamtprojekts 2015 – 2020 mit zwei Beteiligungsphasen mit jew. 3 Jahren Entwicklungszeit. (Beschluss Dekanatsrat am 9.März 2015)

       Gliederung durch zwei Beteiligungsphasen:

       Phase I: Dez. 2015 – Dez. 2018

                        Einstiegsphase April 2015 – Nov. 2015
                        Max. Beteiligung von 7 Seelsorgeeinheiten

       Phase II: Dez 2016 – Dez 2019

                        Einstiegsphase April 2016– Nov. 2016
                        Max. Beteiligung von 7 Seelsorgeeinheiten

Jede Seelsorgeeinheit, die am Projekt teilnimmt, hat drei Jahre Entwicklungszeit. Diese drei Jahre sind durch drei Entwicklungsphasen auf der Grundlage der diözesanen Arbeitshilfen zu „Kirche am Ort“ strukturiert:

       Geistliche Erneuerung und pastorale Ausrichtung

         Die Lebenswirklichkeit in den Blick nehmen und aus Perspektive des Evangeliums
         deuten. Fragestellung: Was ist?

       Pastorale Profilierung

         Aufgaben werden definiert, Schwerpunkte geklärt, Kooperationen entwickelt. 
         Fragestellung: Was soll (werden)?

       Pastorale Umsetzung und strukturelle Klärung

         Veränderungen personell, strukturell und nachhaltig absichern.
         Fragestellung: Was bleibt?


  • Zustimmung der Kirchengemeinden:
    Jede Kirchengemeinde einer SE (inkl. GkaM) berät und entscheidet sich, ob sie mit ihrer Seelsorgeeinheit in einen Entwicklungsprozess „Kirche am Ort“ einsteigen möchte. Stimmen weniger als 2/3 aller Kirchengemeinden mit GkaMs zu, ist eine Teilnahme als Seelsorgeeinheit nicht möglich.
    In begründeten Fällen kann ein einzelner kirchlicher Ort (Einzelkirchengemeinde/n einer SE, kath. Träger/Organisation) am Projekt teilnehmen.
    Die Unterstützungsangebote "Kirche am Ort" von Dekanat und Diözese erhalten nur teilnehmende Seelsorgeeinheiten.
  • Prozessteam "Kirche am Ort" auf Ebene der SE
    Zur Steuerung und Koordination des Prozesses im Auftrag der Kirchengemeinden wird ein Prozessteam auf Ebene der Seelsorgeeinheit gebildet.
  • Vernetzung auf Dekanats- und Diözesanebene
    Sowohl Diözese als auch das Dekanat bieten Fortbildungs- ,  Impuls- und Vernetzungsforen an.
  • Organisationsberatung
    Den Seelsorgeeinheiten empfiehlt das Dekanat, zur Begleitung und Gestaltung ihrer Entwicklungsprozesse externe OrganisationsberaterInnen zu beauftragen. Die Diözese stellt auch andere Unterstützungssysteme zur Verfügung, die auf Wunsch genutzt werden können. Die Beauftragung des/der BeraterIn erfolgt durch das „Prozessteam Kirche am Ort“ der Seelsorgeeinheit. Bei der Suche nach geeigneten BeraterInnen unterstützt Dekanatsreferent A. Bair und das Institut f. Fort- & Weiterbildung. Die Anzahl möglicher Beratungsprozesse pro Seelsorgeeinheit richtet sich nach der Katholikenzahl: Pro angefangene 6.000 Katholiken in der SE ist ein Beratungsprozess möglich.
  • Finanzielle Förderung durch die Diözese und das Dekanat
    Die Finanzierung der Organisationsberatung erfolgt über die Diözese zu 100% der Beratungskosten bis max. 3.000 € pro Beratungsprozess. Für Sach- und Honorarkosten der SE ermöglicht das Dekanat LB auf Nachweis einen finanziellen Zuschuss von 50 % der Gesamtkosten bis max. 0,10 € pro Katholik der Seelsorgeeinheit.
  • Bestätigung der Ergebnisse der Kirchengemeinden durch den Dekan (bzw. StvDekan) - Pastoraler Entwicklungsplan/Pastoralvisitation
    Die Entwicklungsprozesse „Kirche am Ort“ werden mit der Pastoralvisitation verknüpft. Zum Ende des Projektzeitraums legt die Seelsorgeeinheit einen pastoralen Entwicklungsplan über den Entwicklungsprozess, die getroffenen Entscheidungen und geplanten Strukturveränderungen vor. Dieser Bericht bildet die Grundlage für die Pastoralvisitation des (Stv)Dekans am Ende des Entwicklungsprojekts.
  • Projektabschluss (Sammlung und Bewertung der Ergebnisse) im Frühjahr 2020 im Rahmen eines Dekanatsfestes.


Prozessteam "Kirche am Ort" in der Seelsorgeeinheit

  • Aufgaben:
    Steuerung und Koordination des Prozesses im Auftrag der Kirchengemeinden mit Beteiligung lokaler kirchlicher Orte unter Berücksichtigung der zuständigen Entscheidungs- und Leitungsgremien.
    Es hält Kontakt zum Prozessteam Dekanat und nutzt bei Bedarf die Unterstützungsangebote des Dekanats und der Diözese.
  • Leitung des Prozessteams:
    Ein Mitglied der Gemeindeleitung (Pfarrer oder ZweiteR VorsitzendeR GemA/KGR/PaR, Pastorale Ansprechperson), mind. jedoch 1 Mitglied des Pastoralteams leitet das Prozessteam.
  • Zusammensetzung des Prozessteams:
    Es besteht aus mind. 5 Personen, wobei jede beteiligte Kirchengemeinde mind. 2 Personen zu delegieren hat (bei Seelsorgeeinheiten mit mehr als 3 Kirchengemeinden: mind. 1 Person). Das Prozessteam „Kirche am Ort“ kann aus Mitgliedern des Gemeinsamen Ausschusses einer SE, oder Mitgliedern des Geschäftsführenden Ausschusses von Gesamtkirchengemeinden bestehen.
    Es wird empfohlen im Rahmen des Entwicklungsprozesses weitere Personen, die z.B. von außen auf die SE/Kirchengemeinde blicken, zur Konsultation (dauerhaft oder zeitweise) hinzuzuziehen: VertreterInnen pastoraler oder kirchlicher Orte auf dem Gebiet der SE, VertreterInnen anderer Konfessionen oder Religionen, VertreterInnen aus Wirtschaft, Politik, Kultur oder Verwaltung.
  • Jede beteiligte Kirchengemeinde bildet bei Bedarf eine Ortsgruppe auf Ebene der Kirchengemeinde, die auf örtlicher Ebene den Prozess unterstützt. 
  • Zur Unterstützung der Prozessteams steht der jew. OrganisationsberaterIn und/oder Dekanatsreferent Alexander Bair zur Verfügung.

Projektleitung auf Dekanatsebene

Auftraggeber:

Dekanatsrat des Katholischen Dekanats Ludwigsburg

Leitung:

Die Leitung des Projekts „Kirche am Ort“ liegt bei Dekan Alexander König, der diese durch die Dienstkonferenz des Dekanatamts („Dekanatsleitung“) wahrnimmt. Die Projektsteuerung delegiert er an das Prozessteam Dekanat, das aus folgenden Personen besteht:
Geschäftsführende Leitung:
Alexander Bair, Dekanatsreferent
Delegierte des Dekanatsrats:
Lioba Stehmer,
Gabriele Pennekamp
Organisationsberatung:
Christine Walter-Schäfer

Das Prozessteam Dekanat soll weitere Personen, die von außen auf das Dekanat/Kirche im Landkreis blicken zur Konsultation ggf. zeitweise hinzuziehen: VertreterInnen pastoraler Orte aus dem Landkreis, VertreterInnen anderer Konfessionen oder Religionen, VertreterInnen aus Wirtschaft, Politik, Kultur oder Verwaltung.

Für weitergehende Informationen, zur Beratung und Begleitung des Projektsrahmens steht Ihnen
Dekanatsreferent Alexander Bair gerne zur Verfügung.

Tel: 07141-9618-10

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