Dialog- & Erneuerungsprozess im Dekanat Ludwigsburg

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Dialogprojekt Aggiornamento:

Was will und was bewirkt das Projekt Aggiornamento? Dazu finden Sie hier Informationen.

Für Leute, die es ganz kompakt und anschaulich möchten, gibt es  diese Videoinfo.




Abschlussphase des Aggiornamento-Projekts

10 Projekt befinden sich auf der Zielgeraden zum vereinbarten Projektabschluss im Frühjahr 2015. Der Dekanatsrat wird in seiner Sitzung am Mo 9.3.15, 19.30 Uhr im Bischof-Sproll-Haus,  einen Projektbericht erhalten und das Anschlussprojekt "Kirche am Ort" beauftragen.

Der Projektabschluss findet im Rahmen eines Festes und der Eröffnung des Anschlussprojekts "Kirche am Ort - Weiterentwicklung pastoraler Orte im Landkreis Ludwigsburg" am Freitag 24.April 2015, 19.00 Uhr in St. Laurentius, Uhlandplatz 1, Bietigheim-Bissingen, statt. Dort werden Ergebnisse der Einzelprojekte und die Abschlussdokumentation in einem feierlichen Rahmen präsentiert und der Blick perspektivisch auf den Start von "Kirche am Ort" gerichtet, das an diesem Abend gestartet wird.


Zwischenstand der Aggiornamento-Projekte

Vernetzungstreffen am 04.12.13 bot hoffnungsvolle Einblicke in die Startphase der 10 Projekte.
Ein Bericht aus der Ludwigsburger Kreiszeitung vom 04.10.14 gibt einen guten EIndruck über die Veranstaltung wieder.

Aggiornamento-Foren: Impulse für eine lebendige, zeitgemäße Kirche

Termin Thema ReferentIn Ort
Sa 22.11.2014, 9 Uhr Ökumenisches Zukunftsforum Prof. Dr. G. Wegner, DK Matthäus Karrer Friedenskirche Ludwigsburg
Do 13.03.2014, 19:30 Uhr Freiräume für das Ehrenamt - oder? Das Ehrenamt in der Diözese Rottenburg-Stuttgart Reiner App, Geschäftsführer des PRAGMA Institut für empirische Strategieberatung Gemeindezentrum St. Paulus, Ludwigsburg
Do 07.11.2013 Orte der Sehnsucht? Impulse zeitgenössischer Spiritualität für die Kirche Dr. Ariane Martin, Kulturanthropologin & Journalistin (Mainz), Dr. Gotthard Fuchs, Ordinariatsrat, Publizist und Mystikexperte, Wiesbaden Karlskaserne LB, Hindenburgstr.29, LB
Do 11.07.2013, 19:30 Uhr Wohin entwickelt sich die Gemeindeseelsorge? – Impulse des diözesanen Projekts Gemeinde Referent Domkapitular Matthäus Karrer, Leiter Pastorale Konzeption der Diözese Rottenburg-Stuttgart Gemeindezentrum St. Paulus, Ludwigsburg
Fr 26.04.2013, 19:30 Uhr Wie können Gemeinden Orte des Zuhörens sein? Kooperation mit der Caritas-Region; Referent: Hendrik Rook & Team Bischof-Sproll-Haus, Saal EG, Ludwigsburg
Fr 22.02.2013, 19:30 Uhr Wie bleibt die Kirche vor Ort am Leben (dran)? Impulse für eine lebendige Seelsorge Referent: Akad.Rat Dr. Bernhard Spielberg, Lehrstuhl Pastoraltheologie Würzburg GZ St. Martinus, Kornwestheim
Do 25.10.2012 Wie tickt die Jugend? Glaube, Religion und Kirche in den Lebenswelten der Jugend 2012 Referent: Christian Kindler, Wiss.Beirat der Sinus-Studie
Fr 06.07.2012 Wohin schrumpft die Kirche? Der demografische Wandel und die Folgen Referent: Joachim Eicken, Stat.Amt Stuttgart


10 Teilprojekte gestartet - Aggiornamento kommt an!

Das Projekt Aggiornamento des Dekanats erfährt positive Resonanz von den Gemeinden.
Das als Umsetzungsphase im Dialogprozess konzipierte Projekt unterstützt Kirchengemeinden und kirchl. Einrichtungen bei der Entwicklung von zukunftsorientierten Veränderungsschritten. Nachdem 6 Projektplätze bald vergeben waren, musste der Dekanatsrat eine Erweiterung von 4 Plätzen genehmigen. 9 Kirchengemeinden und 1 Kloster machen sich nun auf den Weg pastoraler Weiterentwicklung. Die Beteiligten sind:

Kirchengemeinde Ort Thema Anprechpartner
St.Petrus Tamm Situationsanalyse, evtl. Jugendarbeit PR P.Förster
Auferstehung Christi Neckarweihingen Offenheit d Gemeinde/Ort des Zuhörens GR Michael Schmid
St. Bonifatius Asperg Ort des Zuhörens GR E. Strehl
St.Maria Königin des Friedens Freiberg Jugendarbeitsstelle konzipieren/langfristig absichern ZwV. D.Schmid
St. Paulus Ludwigsburg Rolle d. Gemeinde i.d. Stadtteilentwicklung (Step) LB-Ost/Ossweil Pfr.Zipfel
St.Antonius Vaihingen-Enz Familienpastoral PR C.Knecht
Zur Heiligen Familie Marbach Zukunftsfähige Gemeindestrukturen Dekan O.Merkelbach
St. Stephanus Sersheim Entwicklung Ökumenisches Bibel-Haus Horrheim PR E. Zwaygardt
Kloster St.Josef mit Dekanat LB-Hoheneck Weiterentwicklung Geistliches Zentrum Hoheneck Sr. Edith DCJ
Heilig Geist Markgröningen Aktivierung d. Jugendarbeit ZwV. N.Krapp

Logo AggiornamentoWas will das Projekt Aggiornamento?

Im Dialogprozess soll nicht nur geredet, sondern auch gehandelt werden und zwar auf den Ebenen, die im (eigenen) Ermessens- und Handlungsspielraum von Dekanat und Kirchengemeinden liegen.
Das Projekt Aggiornamento unterstützt und begleitet Kirchengemeinden/kirchl. Einrichtungen, die sich auf einen solchen Weg der Veränderung begeben möchten.
Ziel des Projekts sind spürbare und konkrete Veränderungen auf Ebene der Kirchengemeinden, des Dekanats und kirchlicher Gruppen/Organisationen.
Die Projektteilnehmer entwickeln je eigene Schritte der Veränderung, die ihr eigenes kirchliches Leben „verheutigen“. Wichtig bleiben auf diesem Weg die aktuelle Situation der Kirchengemeinde/Organisation, ihr Lebensraum, ihre personellen Möglichkeiten und ihre Zukunftsvorstellungen von kirchlichem Leben.
Die Veränderungsbereiche klären die Gemeinden/Gruppen selbst. Gemeindeberater unterstützen den Klärungsprozess. Jedes Thema ist möglich, ob es um Reduzierung überlastender Aufgaben, Entwicklung neuer pastoraler Orte, partizipative Gemeindeleitungsmodelle, Intensivierung von Kooperationen mit evangelischen oder anderen Partnern, der Weiterentwicklung der Jugendpastoral uvm geht.
Das Dekanatsprojekt stellt Gemeindeberatung, einen festen Projektzeitraum bis März 2015, fachliche Anstöße durch Impulsveranstaltungen (Aggiornamento-Foren), fachliche Unterstützung durch Einrichtungen im Dekanat, Vernetzung der Projekte und finanz. Zuschüsse zur Verfügung.
Im Frühjahr 2015 wird der Dekanatsrat zusammentragen, was angepackt wurde und sich entwickelt hat.
Bewerbungsfrist für interessierte Kirchengemeinden/Einrichtungen war am 04.03.2013.
Weitere Bewerbungen können für das Projekt nicht berücksichtigt werden. Hinweise für Kirchengemeinden und kirchliche Gruppen, die Interesse an ihrer Weiterentwicklung haben, gibt es über das Dekanatsbüro und Hier.
Ansprechpartner: Dekanatsreferent Alexander Bair Tel: 07141-9618-10, info@dekanat-lb.de

Dekanatsrat Ludwigsburg startet am 02.07. 2012 die Umsetzungsphase im Dialog- & Erneuerungsprozess des Dekanats

Eine Handreichung zum Dialog- & Erneuerungsprozess dokumentiert die bisher diskutierten Themen und informiert über die Weiterarbeit und das Projekt Aggiornamento. Hier geht es zur Handreichung und zum Bewerbungsformular für das Projekt Aggiornamento.

Dekanatsrat Ludwigsburg hat am 05.03.2012 weitere Schritte des Dialog- und Erneuerungsprozesses beschlossen.

Im Dekanat Ludwigsburg wurden in einem ersten Schritt die Themen und Handlungsfelder für diese Erneuerung aus Sicht der Katholiken im Landkreis erhoben. Im Juli 2011 wurden sie mit DK Rudolph Hagmann als Vertreter der Diözesanleitung diskutiert. Nun sollen an exemplarischen Feldern konkrete Erneuerungsschritte folgen.

Am 12. November 2011 hat sich der Dekanatsrat auf einer Klausurtagung in Freiberg mit der Konkretisierung der erhobenen Themenfelder befasst. In den Kirchengemeinden und kirchlichen Organisationen soll der offene Dialog besonders zu den Bereichen Jugendarbeit, lebensnahe Verkündigung, Kultur und Schutz des Sonntags, Ökumene und Stärkung des Ehrenamts geführt werden und je nach lokalen Erfordernissen in konkrete Veränderungsschritte münden. Dazu werden die Ergebnisse des Klausurtages in einer Handreichung zusammengestellt und den Kirchengemeinden zur Unterstützung ihrer Weiterarbeit zur Verfügung gestellt. Die Ergebnisse werden baldmöglichst auf dieser Homepage vorgestellt.

Bilder und Eindrücke von der Arbeit auf der Klausur des Dekanatsrates am 12.11.2011 in Freiberg:


Dekan Merkelbach eröffnet den Klausurtag
Das Gremium verantwortet die Pastoral im Dekanat
Dekanatsrat Müller erläutert den Schwerpunkt Jugendarbeit
Das Plenum arbeitet konzentriert mit.
 
Sammlung der Ergebnisse durch die ModeratorInnen
Beraterin Walter-Schäfer (Mitte) hat den Prozess aufmerksam im Blick.
Lioba Stehmer (2.v.r.) referiert aus ihrer Arbeitsgruppe
Beim Haushalt ist Konzentration gefragt.
 
 

Dialog- & Erneuerungsprozess in der Diözese

29./30.11.13: Diözesanrat bestätigt Empfehlungen des Projekts Gemeinde

Der Diözesanrat hat Konsequenzen aus seinem wichtigsten Anliegen im Dialogprozess gezogen, pastorale Zukunftsmodelle zu entwickeln. Er stimmte den Empfehlungen aus dem zweijährigen Projekt Gemeinde zu und hat sich damit für eine stärkere Beteiligung der Laien, für eine starke lokale Präsenz der Kirche und für eine Entlastung des pastoralen Personals von Verwaltungsaufgaben ausgesprochen. „Wir brauchen lebensbejahende und weltoffene Kirchengemeinden“, erklärte Domkapitular Matthäus Karrer, Leiter der diözesanen Hauptabteilung Pastorale Konzeption. Die „Lebenswirklichkeit der Menschen“ soll schärfer wahrgenommen und Angebote der Kirchengemeinden darauf zugeschnitten werden. Dazu gehört eine karitative Schwerpunktsetzung und die Profilierung der Gemeinden je nach den örtlichen Gegebenheiten. Die katholischen Gemeinden sollen mit den evangelischen, aber auch mit den Kommunen, Vereinen und anderen Einrichtungen am Ort zusammenarbeiten. Indem Laien lokale Leitungsaufgaben übernehmen, werden die Kommunikationswege kürzer. Gleichzeitig können die Gemeinden bestimmte Verwaltungsarbeit auf die Ebene der Seelsorgeeinheit verlagern. Im kommenden Jahr wird die Diözese sich auf der Grundlage einer Studie verstärkt den Ehrenamtlichen widmen.

Mit insgesamt 12,4 Millionen Euro, je zur Hälfte aus dem Diözesanhaushalt und aus dem Kirchensteueranteil der Kirchengemeinden, finanziert die Diözese 15 zusätzliche Stellen in den Dekanaten, um die Seelsorgeeinheiten in den nächsten sieben Jahren in ihrer weiteren Entwicklung mit erfahrenen Beratern zu unterstützen. Auf Diözesanebene werden befristet auf fünf Jahre sechs Stellen bereitgestellt, um diese Berater sowie die mit neuen Konzeptionen und Aufgaben konfrontierten Seelsorger zu begleiten und fortzubilden und die Gesamtkonzeption weiter zu entwickeln.

Diözese setzt Doppelpunkt und beendet damit die erste Dialog-Phase des Zuhörens

Die Dokumentation zum Dialogprozess in der Diözese - online verfügbar

Dialogprozess formal beendet – Themen bleiben.

Statement Bischof Dr. Gebhard Fürst zum Dialog- & Erneuerungsprozess in der Kirche

Bischof Fürst lädt zum Regionalforum nach Esslingen ein

Um die Ergebnisse des Dialogprozesses in der Diözese Rottenburg zu präsentieren und über das diözesane Anschlussprojekt "Gemeinde" zu informieren, lädt Bischof Dr. Gebhard Fürst zu insgesamt 4 Regionalforen in der Diözese ein. Am Regionalforum für die Dekanate rund um Stuttgart am 02. März 2013 werden 47 VertreterInnen aus dem Dekanat Ludwigsburg teilnehmen. Großen Informationsbedarf und Interesse gibt es zum Projekt Gemeinde, das am Nachmittag vorgestellt wird. Die VertreterInnen aus Ludwigsburg erhoffen sich Impulse für die Veränderungsprozesse im Dekanat (Projekt Aggironamento) und die Gestaltung der anstehenden pastoralen Entwicklungsprozesse mit Blick auf die mittelfristige Zukunft. Eindrücke vom Regionalforum werden auf der Dekanatsratssitzung am 04.03.13, 19:30 Uhr im Bischof-Sproll-Haus ausgetauscht.

Diözese mit positiver Zwischenbilanz in Dialog- und Erneuerungsprozess

Eine positive Zwischenbilanz haben Bischof, Diözesan- und Priesterrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart in dem im März vergangenen Jahres von Bischof Gebhard Fürst eröffneten Dialog- und Erneuerungsprozess gezogen. Heute stehe die württembergische Diözese anders da, als sie in den Prozess unter dem Leitwort "Erneuert euren Geist und Sinn aus der Kraft des Heiligen Geistes" hineingegangen sei, sagte Bischof Fürst am Montag in Stuttgart vor Journalisten in einer Zwischenbilanz nach einer "Zeit zu hören" genannten ersten Prozessphase. In kontroversen Fragen etwa zur Situation wieder verheirateter Geschiedener, der Stellung von Frauen in der Kirche oder der Zukunft von Seelsorgestrukturen zeige sich eine positive Dynamik. Bischof Fürst betonte, die meisten thematisierten Fragen seien komplex "und nicht mit einem Federstrich zu lösen". Er kündigte für das kommende Frühjahr vier so genannte Regionalforen an. Sie verdeutlichten die nächste Phase im Prozess mit einer Zeit des Innehaltens und Bedenkens. Die Foren finden am 23. Februar in Biberach statt, am 2. März in Stuttgart, am 23. März in Heilbronn und am 11. Mai in Spaichingen. Eingeladen sind dazu Delegierte aus den Dekanaten der Diözese. Eigens eingerichtet wurde für den weiteren Dialog eine Homepage www.zeit-zu-hoeren.de.

Mehr zu den Ergebnissen der Zwischenbilanz: Hier.
Zur Dokumentation der Zwischenbilanz "Glaubwürdig Kirche leben".

Ein Gesprächsprozess der deutschen Bischöfe wurde auf der Herbst-Vollversammlung 2010 in Fulda beschlossen. Er betrifft Veranstaltungen in den Diözesen wie auch überdiözesane Initiativen. Nähere Informationen zum Dialog auf Diözesan- und Bundesebene.

Am 06.01.2011 kündete Bischof Gebhard Fürst auf dem Neujahrsempfang einen „dialogisch angelegten Erneuerungsprozess“ an. Nähere Informationen und Lektüre

Dieser Prozess soll im wesentlichen als geistlicher Weg zur Erneuerung des Glaubens in heutiger Zeit beschritten werden.

Unterstützung bietet die Arbeitshilfe "Zeit zu hören".

Signet Evangelii Gaudium
Titel Handreichung Dialog

Dialog- & Erneuerung im Dekanat Ludwigsburg

Gebet für den Dialog

Barmherziger Gott,
du Lenker und Beschützer deiner Kirche,
gib allen, die sich zum Dialog versammeln,
den Geist der Wahrheit, der Einsicht und des Friedens.
Leite uns in deiner Liebe
und schenke uns Geduld und Verständnis füreinander.
Lass uns erkennen, was dir gefällt,
und mit ganzer Kraft deinen Willen verwirklichen.
Darum bitten wir durch Jesus Christus.

Amen.


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